Kurzer Moment

Kurzer Moment

Ich habe mich sehr lange nicht mehr hier gemeldet, aber jetzt dachte ich mir es ist mal Zeit, dass meine Gedichte den Weg auf diese Seite finden. Es ist viel passiert in den letzten Monaten und ich habe viele Gedichte geschrieben.

Das heutige Gedicht habe ich am 5.7.2020 geschrieben und rückblickend ist es leider nur eine Momentaufnahme, nichts was von Dauer war. Ein Wunsch der sich nicht erfüllt hat, eine Hoffnung, die zerstört wurde.

Dieses Gedicht tut immer noch weh. Auch jetzt sitze ich hier hab Tränen im Gesicht und nen Stein im Magen.

Ich schreibe viel persönliches hier auf dem Blog, aber Gedichte zu veröffentlichen ist noch einmal etwas ganz anderes. Das geht tiefer als jeder noch so intime Blogpost, der sich auf dieser Seite befindet und dennoch möchte ich, dass meine Worte den Weg zu Euch finden.

Der Mensch, dem ich dieses Gedicht gewidmet habe ist nicht mehr Teil meines Lebens, aber als ich es schrieb hab ich meine Gedanken und Gefühle zu Papier gebracht, die ich in der Sekunde empfunden habe.

Das Schreiben fiel mir nicht schwer. Das Gedicht damals dem Menschen vorzutragen für den es bestimmt war, kostete aber sehr viel Mut.

Und ich bin hin- und her gerissen, ob sich dieser Mut damals gelohnt hat.

Aber auch wenn es immer noch weh tut, kann ich sagen es hat sich gelohnt. Denn ich war ehrlich.

Mir gegenüber und ihm gegenüber.

Wir haben nur dieses eine Leben und man sollte keine Zeit damit verschwenden Dinge aus Angst zu verschweigen, denn das was auf Dauer wirklich schmerzt ist die Ungewissheit.

Ich habe seit ein paar Wochen die Gewissheit, dass die Investition meiner Gefühle keine Früchte getragen hat, dennoch möchte ich Euch an meiner Euphorie des Augenblicks teilhaben lassen.

Du

Den Glauben an die Liebe hatte ich bereits verloren,

doch nun fühle ich mich durch dich wie neugeboren.

Plötzlich glaube ich daran verliebt zu sein,

ein Kribbeln im Bauch und nicht mehr allein.

Verrückt, dass ich diese Zeilen jetzt schon schreibe,

obwohl ich noch gar nicht weiß, wie ich mit dir verbleibe.

Ich habe dir noch nicht einmal in die Augen gesehen

und weiß nicht, ob wir je einen Weg werden zusammen gehen.

Aber selbst wenn uns die Zeit schon wieder früher trennt als gedacht,

danke ich dir sehr für das was deine Worte und dein Sein mit mir haben gemacht.

Raus aus meinem Coucon und geworfen einen Blick über die Mauer,

nahmen mir die Bitterkeit, Wehmut und Trauer.

Ich wollte mein Herz nie wieder öffnen sagte ich,

doch dann kam alles anders und das Leben schickte mir dich.

Wir haben erst ein paar Zeilen getauscht und Telefonate geführt

und doch hast du damit mein Herz schon berührt.

Es klingt so kindisch und ich kann meine Worte selbst kaum fassen,

aber ich habe beschlossen mich in diesen Gefühlen treiben zu lassen.

Ich freu mich auf den Moment dir gegenüber zu stehen.

Ich freu mich dir endlich in die Augen zu sehen.

Ob das dann wird der Anfang von etwas Großem kann niemand wissen,

aber ich möchte schon jetzt deine Stimme nicht mehr missen.

Danke, dass du so bist wie du bist.

Danke, dass du dein Gegenüber nie vergisst.

Ich hätte nie gedacht, dass mich jemand so versteht wie du es machst.

Das du die Poesie verstehst und mit mir lachst.

Ich bin gespannt wo unsere Reise hinführt irgendwann.

Vielleicht kommt ja der Tag an dem ich dich mein nennen kann…….

Auch wenn ich vieles davon heute anders sehe und meine Reise mit diesem Menschen beendet ist, wollte ich es dennoch mit Euch teilen.

Habt keine Angst zu Euren Gefühlen zu stehen und diese auch auszusprechen, ich weiß dass man sich damit verletzbar macht und viel verlieren kann.

Es kann aber auch zu etwas großartigem führen, dass Euer Leben positiv verändert.

In diesem Sinne, habt Mut!

Alles Liebe

Eure Silke

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